Projekt III

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Bester Start ins neue Jahr. Besser kann es nur noch werden, wenn die Werkstatt tatsächlich fertig geworden ist. Also zurück ins Projekt und nachschauen.

Die Destille ist tatsächlich fertig, sie muss also nur noch auf einen Truck, 200km nach Süden, aufgebaut und in Betrieb genommen werden – in Deutschland eher kein Problem. Nicht jedoch auf den Philippinen. Hier entwickelt sich sowas zügig zu einer Tragödie. Problem an der Sache ist, dass genau 6 Tage bleiben, bevor mein Flug nach Manila geht. Aber im Detail:

Montag 9:00 Uhr. Alles ist wie versprochen fertig, nur der Truck ist nicht da. Gegen 12 Uhr stellt sich heraus, dass der Fahrer samt Anhang auf einer Beerdigung am anderen Ende der Insel ist und erst Dienstag früh dort losfährt. Sie würden so um 2 Uhr losfahren und seien dann so gegen 6 Uhr da. Realistisch gerechnet also um 11 Uhr. Tatsächlich um 19 Uhr. Macht 34 Stunden Verspätung.

Dienstag 19 Uhr. Als der Truck endlich ankommt steht direkt schonmal eins fest – er ist zu klein. Aber nicht nur das: die Ladefläche ist bereits mit einem Dutzend Leuten und einer ansehnlichen Sammlung an Kannenpflanzen belegt.

Wir fahren trotzdem zur Werkstatt und schauen mal, ob nicht wenigstens ein Teil mit kann.
Entgegen der omnipräsenten Angewohnheit, Verkehrsmittel stets bis aufs Äußerste vollzustopfen, stößt mein Vorschlag, die Leute auf der Ladefläche mögen doch etwas zusammenrutschen, ungefähr auf so viel Gegenliebe, als hätte ich gerade vorgeschlagen, uns gegenseitig mit einem spitzen Stock ins Auge zu stechen.
Auch der Vorschlag, die Wassertanks aufs Dach zu schnallen, wird abgelehnt. Dazu müsste man die Plane des Trucks zurückschlagen, das dauert circa 30 Sekunden und ist somit von vornherein ausgeschlossen.
Das wars dann wohl.

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Mit sage und schreibe vier Rohren fährt der Truck nach Cateel weiter und wir dürfen uns um einen neuen Truck kümmern.

N: „Hast du den Leuten nicht gesagt, wie groß die Destille ist?“
M: „Doch, hab ich ihnen gesagt.“
N: „Was haben sie denn gesagt, wie groß der Truck ist? Das war doch klar, dass der eigentlich zu klein ist. Auch ohne die Leute.“
M: „Sie haben gemeint, sie wissen es nicht. Sie glauben, dass es vielleicht passt.“
Schweigen. Kopfschütteln. Beide rechts ab.

Dienstag 21 Uhr. Wo kriegt man jetzt auf die schnelle einen Truck her?
Gemeinde? Truck kaputt.
Pickup des Managers der Schreinerei? Not available.
Lieferwagen der Schreinerei? Hm, ja, morgen Vormittag würde es gehen. Um 9? Ja!

Na Gott sei Dank.

Mittwoch 9 Uhr. Alles ist fertig, der Truck ist nicht da. Gegen 13 Uhr kommt der Fahrer angelaufen und diskutiert mit uns auf Cebuano, sodass ich maximal ansatzweise verstehe, was schon wieder das Problem sein soll.

N: „Was ist denn jetzt das Problem?“
M: „Er sagt wir fahren nicht.“
N: „Und warum?“
M: „Keine Ahnung, er sagt das passt nicht alles auf den Truck.“
N: „So ein Quatsch. Natürlich passt das drauf. Woher will er das denn wissen?!“
M: „Er sagt, wir fahren nicht. Er war ziemlich sauer.“
N: „Warum frägt er denn nicht mich? Ich kann das doch wohl am ehesten einschätzen.“
Schweigen. Kopfschütteln. M rechts ab.

Ich laufe dem Fahrer hinterher und versuche ihm klar zu machen, dass das sehr wohl auf den Truck passt, und ob wir jetzt dann eigentlich mal los könnten. Er ließ sich überzeugen, und wir konnten nach weiteren zwei Stunden Aufladen, Kaffee trinken und Gottes Segen für diese lange und gefährliche Fahrt endlich losfahren. Macht 54 Stunden Verspätung.

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Nach einer kleinen Reifenpanne kamen wir dann spätabends in Cateel an. Es bleiben noch ganze zwei Tage, um alles aufzubauen und in Betrieb zu nehmen.

Unter Aufopferung von Schlaf, viel Improvisationstalent und vielen helfenden Händen hat das auch tatsächlich ausgereicht.
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Es kam tatsächlich Öl aus der Anlage.

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Die ersten Tropfen Öl… Mission accomplished!!!

Das wars hiermit. Nach getaner Arbeit kommt jetzt erstmal Vergnügen:
Ab auf große Reise nach Singapur und weiter durch Malaysia, Thailand, Kambodscha und Vietnam nach Hong Kong. Bye bye Philippines.

Projekt II

Mehrfach Material kaufen,

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feststellen, dass das Auto zu klein ist,

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die Filipinos machen lassen,

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erstmal Halo-halo essen,

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alles in die Werkstatt bringen,
technische Zeichnungen machen,

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der Werkstatt bei ihrem überaus gemächlichem Arbeitstempo zusehen,

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mehr Halo-halo essen,

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eine Nebenbeschäftigung kaufen,

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einen Käfig für sie bauen,

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mal zum Strand fahren,

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nachschauen, wie es mittlerweile aussieht,

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erfahren, dass es zwei Wochen länger dauert und man sich somit getrost in die Weihnachtsferiem verabschieden kann. Darauf erstmal ein Halo-halo.

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Bis 2015!

Camiguin

Wenn die 7107 Inseln eins haben, dann ist es Strand. Also nix wie hin, solange man eh auf die Bestellung warten muss.

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Die Hinfahrt hat mit der Einladung auf zwei Bier schonmal sehr gut angefangen, wurde aber durch 6 Stunden Busfahrt über Nacht nicht unbedingt besser und zur Krönung wurde das ganze im Abgang richtig bescheiden: Es ist morgens 4:30 und der Hafenort mit dem Charme einer DDR-Transitautobahn liegt da wie ausgestorben. Einzig EIN Sari-Sari Store (Mini-Kiosk) hält die Stellung und bietet neben 50 Shades of Chips und dem anderen gewohnten Kram eine ganz besondere Delikatesse an. Ein findiger Geschäftsmann mit besonderem ökonomischen Scharfsinn, aber reichlich wenig Geschmackssinn hat sich was richtig perfides einfallen lassen: Die Mischung aus jeweils einem Drittel Nudeln, Salz und Geschmacksverstärker als Instant-Asiasuppe verkaufen und hoffen dass der Käufer an akuter Übersalzung oder schleichender Vergiftung durch Geschmacksverstärker verendet, bevor er einen verklagen kann.

Wer diese bombastische Offenbarung an die Haute-Cuisine überlebt, den kann nicht mal mehr der Zustand des Schiffes schocken, mit dem man auf die Insel übersetzen soll, für welche man mittlerweile mehr als reif ist.Was solls, man kann ja schwimmen…

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Das Eiland, das sich am Horizont erhebt, offenbart schon bei der Hinfahrt alles, wofür sich die Fahrt gelohnt hat: Sieben aktive Vulkane, die aus azurblauem Ozean herausragen und zu deren Füßen weiße, von Palmenmeer gesäumte Sandstrände liegen. Hallo Camiguin.
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Der erste Eindruck wird nur noch durch den spottbilligen Bungalow in unserem Beachresort und den Hausstrand getoppt.
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Man kann die Insel mit einem „Motorrad“ (dem Erfinder der Halbautomatik an der Stelle eine höfliche Respektschelle für diese absolut dämliche Erfindung…) bequem an einem Tag umrunden und dabei Wasserfälle
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Im Meer versunkene Friedhöfe
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Schwer aufzufindende Festungstürme der Spanier („Wo ist denn jetzt der Turm?“ – „Wetten, die Filipinos haben die Schule drumrum gebaut!“ – „Als ob?!“… Man hat die Schule selbstverständlich drumrum gebaut)

Naturreservate zur Aufzucht von Riesenmuscheln (in dem man mit Guide schnorcheln kann, es aber tunlichst lassen sollte die Muscheln zu berühren, da sie einem sonst den entsprechenden Arm oder Fuß abzwickt. Das wiederum ist aber gar nicht so einfach, wenn man bei Ebbe mit 10cm Abstand über die Muscheln schwimmt…)
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und Mangrovenwälder bestaunen.
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Wenn man über Wasser alles gesehen hat, schaut man beim Divecenter seines Vertrauens vorbei und frägt nach einem Tauchkurs. Praktischerweise ist für den nächsten Tag ein Tauchausflug nach Mantigue Island geplant.
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Mit dabei waren u.a. neben der reisebegeisterten Schweizerin Tanja und dem Crazy Chinese Girl die Könige der Guten Laune: das Pärchen Olaf und Raimundo.
Olaf bescheinigt Raimundo konstant einen PDF (Philipino Dramatic Factor) bei seinen Erzählungen von beispielsweise einer Python mit ungefähr tanklastergroßen Ausmaßen, die eines Tages durch das Hausdach seiner Familie in Cebu gebrochen ist und nach dem Erschießen zu Suppe gemacht wurde. Olafs Horrorerzählungen von Tauchtrips in der Andamanensee mangelt es aber auch nicht an Dramatik und so hat am Schluss jeder was zum lachen.
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Was auf dem Bild noch relativ unscheinbar rüber kommt, entpuppt sich während der Fahrt als richtige Gaudi. Das voll beladene Boot düst mit allem, was der Rasenmähermotor hergibt von Welle zu Welle und macht alles nass, was nicht bei drei im Rucksack war. Ziemlich witzig – wenn man schwimmen kann, falls das Boot kentert. Da soll schon mal ab und an vorkommen…

Mantigue ist so gerade groß, dass man es bequem in 15 Minuten zu Fuß umrunden kann. Beliebig länger, wenn man dann noch 100 Fotos macht.
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Der erste Tauchgang war lediglich Probieren und Zurechtkommen, der Zweite ging auf 12 Meter Tiefe an der Riffkante.

Eine faszinierende Welt mit zigtausend Fischen, inmitten von bunten Korallen völlig ungestört vom Leben oberhalb des Meeresspiegels. Das persönliche Highlight: Nach 11 Jahren habe ich tatsächlich Nemo gefunden. Er lebt in einer neuen Anemone und möchte derzeit nicht von neugierigen Tauchern gestört werden.

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Leider reicht der Sauerstoff nicht ewig, aber in noch verbleibenden vier Monaten sind sicher noch ein paar Tauchgänge (mit mehr Fotos) drin.

Da kann man dann auch beruhigt an die Arbeit zurück gehen…

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Projekt I

Der Ort, wo die Destille spaeter einmal stehen soll ist in Cateel. Das sind ca. 200 km von San Francisco, also 3 Busstunden, eine Uebernachtung, und zur Kroenung noch zwei Stunden Habal-Habal fahren. Habal-Habal heisst wohl uebersetzt so viel wie „Schweine, die es miteinander treiben“ , und irgendwie realisiert man, dass an dem Gedanken was dran ist, wenn eine Filipinische Grossfamilie (6 Leute auf der verlaengerten Sitzbank und dem Tank) plus Monatseinkauf auf den Sideboards an einem vorbeiduesen.

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Im Vergleich dazu waren wir relativ spaerlich beladen.

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Praktischerweise liegt Cateel am Meer, sodass man hier endlich auch mal baden gehen kann. Die Papparazzi sorgen fuer den Promifaktor. (v.l.n.r. Mary-Joy (Rangerin im Projekt), Marta (Koordinatorin von LGF auf den Philippinen) , RaRa und Glenn).

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Der Nachteil davon – 2012 wurde Cateel von Taifun Pablo ziemlich zerstoert. Die Spuren sieht man in der Stadt selber aber kaum noch, auffaellig sind nur die vielen uniformen Neubauten aus Beton und die immer noch praesenten Hilfsorganisationen. Und jetzt auch durch mich.

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Anfang des Jahres wurden auf Flaechen der Kooperative, die Life-Giving Forest e.V. hier unterstuetzt, Citronella (Zitronengrasart) angebaut, das langsam aber sicher reif zur Ernte ist.

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Hieraus soll mittels Destillation aetherisches Oel gewonnen und verkauft werden, um den Leuten nachhaltiges Einkommen zu garantieren.

Voller Tatendrang bin ich nach der Planung meiner Anlage weiter nach Davao (zweitgroesste Stadt der Philippinen) gefahren, um hier nach Haendlern zu suchen, die Metallteile und sonstigen Schnickschnack verkaufen, den man halt fuer so eine Destille braucht.

Beim ersten Versuch davon abgeschreckt, dass ein Flansch 60000 Pesos (1000 Euro) kosten soll, sind wir desillusioniert durch die Stadt gefahren um weitere Haendler zu suchen, aber trotz der Groesse von Davao sind wir schlussendlich wieder in demselben Laden gelandet.

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Laden ist eigentlich nicht ganz das Wort der Wahl. Hochgepimpter Garagensale triffts eher: auf etwa 100 Quadratmetern Ladenareal wuseln ebenso viele Angestellte durchs Schreibtischlabyrinth und betuedeln Kunden. Zu kaufen gibts dort Schrauben, Winkel, Magnetventile, Pumpen, Zylinderkopfdichtungen und auf Nachfrage sicher auch nuklearwaffenfaehiges Uran. Ich als Weisser wurde direkt zum Chef geschicht. Dieser besitzt drei Telefone, mindestens fuenf Handys und zudem die Faehigkeit die Haelfte dieser gleichzeitig zu benutzen ohne irgendwas durcheinander zu bringen oder dauerhaften, geistigen Schaden zu nehmen. Meinen Respekt!

Nachdem ich mich nach Preisen fuer Teile erkundigt hatte, sind wir dabei verblieben, dass ich ihm die Bestellung per Mail schicken werde. So hab ich das dann auch getan. Aber nach mittlerweile drei Wochen im Land hab ich lieber gleich eine Telefonflatrate gekauft, um das persoenlich voranzutreiben. Sonst waere da heute noch Stillstand.

Nach insgesamt 15 Telefonaten mit philippinischem Beistand, ungefaehr zehn mal dreist angelogen werden und nochmal zehn Korrekturen an der Teileliste war die Bestellung dann auch wirklich durch. Lieferzeit eine Woche. Na dann ab in den Urlaub!

Mabuhay ang Pilipinas

Nein, Abu Sayyaf hat mich nicht entfuehrt, die knapp fuenf Wochen gingen nur echt schnell vorbei. Also ein kurzes Update:

Ankunft und erste Tage

Wer noch nie in Manila war, der sollte entweder Masochist sein oder unbedingt vor 16:00 am Flughafen aufschlagen. Sonst passiert naemlich das:

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Zwei Stunden Rush hour quer durch die Stadt ist die garantierte Ueberforderung. Grund dafuer: Manila in einem Wort: voll! Uebervoll! Und laut, stinkend und reklameverseucht. Hatte ich voll erwaehnt? Ansonsten nicht so prickelnd. Nur Intramuros (die Altstadt) ist einen Besuch wert.

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Um sich ohne Taxi durch Manila fortzubewegen gibt es entweder ganze drei Metrolinien fuer 12 Millionen Einwohner oder aber etwas richtig abgefahrenes: Jeepneys

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Vorteil: spottbillig und ideal zum Leute gucken. Nachteil: Die Fenster sind auf Aufenhöhe eines Durchschnittsasiaten, Orientierung fuer die meisten Europaeer also ausgeschlossen. Dank freunlicher Filipinos hab ich es abends irgendwie wieder zurueck ins Hostel geschafft…

Wenn man die zwei Tage Manila ueberlebt hat, ohne ueberfahren zu werden oder sich mit dem Jeepney zu verfahren, reichts mit Megacity.

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Nach zwei Flugstunden fuer ca. 1000 km + 5 Busstunden fuer ca 200 km Ankunft in San Francisco, Agusan del Sur. Hier befindet sich das erste Projekt von Life-Giving Forest e.V. in dem ich auch die meiste Zeit sein werde.

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Entgegen aller Horrorbeschreibungen, mit denen das Auswaertige Amt versucht, Reisenden die Insel Mindanao schmackhaft zu machen, muss man bei der Busfahrt durch Ost-Mindanao weder Rebellenuebergriffe mit Schusssalven auf den Reisebus, noch Entfuehrungen durch den Busfahrer fuerchten. Eher im Gegenteil – die Leute sind deutlich entspannter und freunlicher als in Manila.

Land, Leute und Essen

Ok, gelogen: entspannter ja, dafuer haben gefuehlt 90% der Leute noch nie einen Weissen gesehen (und ich gehoer eigentlich nicht zu den weissesten Menschen unter der Sonne…).

Das fuehrt zu unzaehligen Fotos mit irgendwelchen Leuten – wahrscheinlich kennen mich die halben Philippinen mittlerweile aus Facebook – und Kreischanfaellen von Frauen und Schwulen zwischen 14 und 40. Von letzteren gibt es hier extrem viele, auch wenn niemand so genau weiss, warum.

Die Leute sind sehr froehlich, gastfreundlich und hilfsbereit. Auch wenn hilfsbereit manchmal heisst, einem direkt ins Gesicht zu luegen weil der Filipino entweder gar nicht verstanden hat, was man will, oder schlicht nicht weiss, was/wo es ist. Ein „Sorry, I don’t know.“ ist nach hiesiger Kultur eine „Schande“ und somit ist es zweifelsohne besser, einen Weg zu nennen der irgendwo hin aber ganz sicher nicht zum Busterminal fuehrt, damit man sein Gesicht bewahrt. An solchen Punkten sieht man sich dann doch vor unueberwindbaren kulturellen Grenzen, aber uebel nehmen kann mans ihnen auch echt selten, Dazu sind die meisten viel zu nett.

Philippinsche Esskultur ist – vorsicht, es wird klischeehaft – wenn dann nur noch rudimentaer vorhanden. Spanier und Amerikaner haben da tiefe Furchen hinterlassen:gibt sehr viel Fettiges, hauptsaechlich Fleisch, zum Ausgleich sehr wenig Gemuese und selbstverstaendlich Reis bis zum Darmverschluss. Sogar zum Burger bei Jollibee. (philippinischer McD)

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Kulturschock runtergeschluckt und verdaut!

Fortsetzung folgt…

There…

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Elegante Abgänge sind immer ein bisschen schwierig… Aber was soll man machen:

Netterweise gibts am Flughafen München gratis Internet, mithilfe dessen man diesen Blog einweihen kann. Circa 20 Meter rechts von mir steht der A380 der mich nach Dubai und dann weiter nach Manila bringt. Das sind schonmal die besten Voraussetzungen.

Für alle die es noch nicht wissen oder schon wieder vergessen haben, Teil 1 der Reise: ich fliege für drei Monate im Rahmen eines Freiwilligendienstes mit Life-Giving Forest e.V. auf die Philippinen und werde dort eine Destille zur Gewinnung von ätherischem Öl bauen, mit der die Mitarbeiter einer Schreinerei der Partnerorganisation dort wichtiges Einkommen erzielen und sich somit ihren Lebensunterhalt sichern werden.

Ob das alles so klappt wie ich es mir jetzt vorstelle: höchstwarscheinlich nicht, aber ich als Prediger der Flexibilität krieg das schon hin! Für alle, die daheim bleiben mussten, gibts hier ab und an Bilder und den Erfolg des Projekts zu bestaunen. 😉

Na dann kanns ja auch schon losgehen…